Hund und Kind Wichtige Tipps für einen sicheren Umgang

 

Wer schaut nicht gerne Kind und Hund zu, wie sie gemeinsam durch den Garten toben und ausgelassen miteinander spielen?

Allerdings gibt es für ein respektvolles und friedliches Miteinander einige Regeln, an die sich Kind und Hund im Umgang beide halten müssen – zum einen damit sich keiner verletzt und zum anderen damit erst gar keine gefährlichen Situationen entstehen.

Hier die wichtigsten Tipps:

Hund und Kind

Hund mit Kindern

1 – Der Hund ist kein Kuscheltier

Der Hund ist ein Lebewesen, dass eigene Bedürfnisse hat, die auch ein Kind respektieren muss. Im Umgang mit Hunden (und allgemein mit Tieren) müssen Kinder Verantwortung übernehmen und Respekt für andere Lebewesen erlernen. Ärgern, am Schwanz ziehen usw. sind TABU!

2 – Kind und Hut nicht unbeaufsichtigt lassen

Am besten lässt Du Kinder nie unbeaufsichtigt mit Deinem Hund spielen, spazieren gehen usw.. Es ist immer sicherer, wenn Du Kind und Hund im Auge behältst. So kannst Du jederzeit eingreifen, z. B., wenn Dein Hund beim Spielen zu wild wird. Außerdem solltest Du einen geeigneten Ort auswählen, z. B. einen eingezäunten Garten, damit beide vor äußeren Einflüssen (z. B. einer stark befahrenen Straße) geschützt sind.

3 – Die Sprache des Hundes verstehen

Kinder müssen lernen, die Sprache des Hundes zu verstehen. So solltest Du als Hundebesitzer kindgerecht erklären, was Mimik, Gestik und Laute des Hundes zu bedeuten haben (z. B. Bellen, Knurren, mit dem Schwanz wedeln, eingeklemmter Schwanz, etc.).

4 – Die richtige Grundhaltung

Kinder (ebenso Erwachsene) sollten sich langsam dem Hund nähern und sich zunächst beschnuppern lassen. Niemals sollte ein Kind auf einen Hund zu rennen oder in seiner Gegenwart wild schreien! Außerdem sollten Kinder wissen, dass sie keinen Hund starr in die Augen schauen sollten. Manche Hunde fühlen sich dadurch provoziert.

5 – Moderates Spiel

Wenn Dein Hund beim Spielen richtig loslegt, kann es oft wild zugehen. Dann ist es schnell passiert, dass ein größerer Hund ein kleines Kind umrennt, anrempelt oder anspringt. Um dies zu verhindern, solltest Du das Spiel beaufsichtigen und beiden (Kind und Hund) zeigen, wie sie moderater und ruhiger miteinander spielen können.

6 – Ruhephasen akzeptieren

Auch schlafende Hunde sollte man nicht wecken. Wenn Dein Hund sich zurückzieht, bedeutet dies für ein Kind, dass es den Hund in Ruhe lassen muss. Ebenso muss der Hund die Ruhephase vom Kind akzeptieren und hat dann im Kinderzimmer nichts zu suchen. Übrigens: Das Spielzeug des Kindes ist grundsätzlich immer tabu!

7 – Beim Fressen nicht stören

Auch beim Fressen sollte der Hund nicht gestört werden. Ein Kind sollte niemals an das Futter des Hundes gehen oder es gar wegnehmen. So entstehen erst gar keine gefährlichen oder komischen Situationen.

8 – Niemals raufende Hunde voneinander trennen

Du solltest Kindern, die Kontakt zu Hunden haben, auch erklären, dass sie niemals zwischen miteinander spielenden oder gar raufenden Hunde gehen sollten. Dies kann sehr gefährlich werden!

Gerade am Anfang solltest Du Kind und Hund verstärkt im Auge behalten und beide bei ihren ersten Annäherungsversuchen unterstützen. Nicht alle Hunde reagieren gleich auf Kinder und nicht alle Kinder reagieren gleich auf Hunde.